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Waldbestattung

diese hübsche trauernde Zusammenfügung von heimatlichem Urbaum und Trauer-Rose habe ich im Ewigforst bei Bergedorf in Hamburgs Osten geschaut. Eigentlich sind bei Waldbestattungen besondere individuelle Trauerzeichen verboten. Wie man aber feststellen kann, ist es ein Urbedürfnis der Menschen, seiner Trauer Expression zu verschaffen.  Seie es durch Schiefer-Herzen, oder die schöne strahlend energetisch dichte rote Rose.

Waldbestattung in Hamburg

Wie man sehen kann, möchten die Trauernden ihrem Gefühl des Verlustes Individualität verleihen. Die farblich sehr zurückgenommenen Herzen am Baum scheinen von der Forstverwaltung toleriert zu werden. Ich glaube das Herz am Fuße des Baumes wird bald weggeräumt werden – > too much für einen naturnahen Bestattungswald.

Offensichtlich scheint das Angebot des Ewigforstes sehr erfolgreich zu sein, denn gleich am Eingang prangt ein Schild mit dem Hinweis, dass Erweiterungsarbeiten zu Lärmbelästigungen führen können. Was das für Erweiterungsarbeiten in einem Wald sein sollten, bleibt mir ein wenig schleierhaft. Bestenfalls können die Wege geebnet werden und vielleicht ein wenig Unterholz qua Motorsäge entfernt werden. Eigentlich normales Arbeiten in einem Wald.

Wenn du dich informieren möchtest zu einer Alternative der Waldbestattung, dann klicke auf diesen link zur Erdbestattung.

Auch interessant Waldbestattung in Bayern durch den Staat. Hier klicken.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter