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Was können wir im Umweltschutz tun?

Umweltschutz investment
Written by Giovanni

Eine spannende und sehr aussagekräftige Statistik legt uns STATISTA vor, link.. Es gibt noch viele Handlungsfelder, die uns verantwortlicher mit der Natur umgehen lassen müssen. Wie die ZEIT schreibt, werden lächerliche 16 % des Deutschen Plastikmülls zurückgeführt in den industriellen Prozess, sprich Nutzung für neue Verpackungen oder andere Plastiknutzungen. Der Rest wird „schön“ in arme Länder exportiert, wobei des den „Recycling -Unternehmen“ herzlichst egal ist, was China, Malaysia, whatever mit dem Plastikmüll macht. Hier der Link zur ZEIT. Kein Wunder, dass die Grünen das erste mal im Sommer 2019 bei der ARD-Wahlumfrage die führende Partei sind. Weil die Altparteien so eng mit der Industrie verbandelt sind, von der sie direkt Geld in Millionenhöhe bekommen oder von den berufsmäßigen Lobbyisten in Berlin gesteuert werden, dass die Industrie fröhlich weiter produzieren kann, weil es viel günstiger ist und sich um nachhaltige Produktionswege null Gedanken gemacht wird, zugunsten der Profitsteigerung. Hier der Link zur Böll-Stiftung, die den Plastik-Atlas kuratiert und herausgegeben hat. Wenn du diesem link folgst, kannst du das pdf runterladen mit dem

Plastikatlas 2019

auf der Website von BUND. Sehr tiefgreifend schürfend wird dargelegt, wann die Plastik-Pest anfing. Noch vor 70 Jahren waren Glas und Blech gute Materialien, um Lebensmittel zu verpacken. Insbesondere Coca Cola und seine mee-too Produkte haben dann in dern 80er Jahren erkannt, dass man mit PET Flaschen gigantisch sparen kann, weil man keine Spülprozesse mehr bezahlen muss in den Abfüll-Fabriken. Einweg-Plastik-Flaschen sind super günstig in der Herstellung und es gibt keine Verantwortlichkeit des Herstellers für eine Rückführung des produzierten Plastiks in den Wertstoff-Kreislauf. Man schafft halt rücksichtslos „Übel in die Welt„, weil super günstig, und hebt wenn`s um die Folgekosten geht die Hände und sagt:

„Nicht mein Bier, wir sind nicht verantwortlich, sondern die Müllindustrie.“ Eine geschickte Verantwortungs-Verschiebung. Hier sollte die Bundesregierung deutlichste restriktive Regeln, Gesetze aufstellen.

Das ist deutlichst zu einfach gedacht. Wenn die Grünen den Bundeskanzler stellen, dann wird sich da hoffentlich etwas ändern. So kann`s nicht weiter gehen, sagen auch die Schüler mit der Future Freitags-Demonstrationen. Auf Seite 16 gibt es eine erschütternde Statistik, die darlegt, dass 44% aller jemals hergestellten Plastik-Gegenstände alle im 21 Jahrhundert hergestellt worden sind mit einer rasant ansteigenden Tangente nach oben, die keinesfalls, auch nur ansatzweise, einen Stopp oder Rückgang der Plastikproduktion erkennen läßt. Wir müllen unseren Planeten mit Plastik zu und alle wissen, dass sich Plastik bestenfalls in 500 Jahren abbaut, oder in noch längeren Verfallszeiten.

So geht Leben auf unserer schützenswerten ERDE NICHT !

Einen sehr schönen Kommentar zur Deutschen Klimapolitik hat Spektrum veröffentlicht, hier lesen. Hier wird wunderbar aufgezeigt, dass man zwar gerne nach außen auf die Fahne schreibt: Klima ist wichtig, aber die Industrie immer letztentscheidend war und ist. Die Industrie hat aber null Interesse an Umweltschutz, die wollen nur kurzfristige Gewinne schreiben. Einzig eine harte, durchsetzungsfähige Umweltgesetzgebung kann gegen diese Macht etwas bewirken. Dazu muss aber der politische Wille sich formen. Die Alt-Parteien haben das über 30 Jahre nicht erkannt und bewusst und vorsätzlich über 30 Jahre die Wähler belogen und verar…. Es gibt sogar eine Internationale Bewegung, die für die Reduktion und Vermeidung von Plastik steht, link. www.breakfreefromplastic.org

Mikroplastik – Verseuchung

Spektrum der Wissenschaft schreibt: „Besonders stark ist die Belastung demnach bei Wasser aus Plastikflaschen: Wer seinen Flüssigkeitsbedarf nur darüber deckt, nimmt jährlich 90 000 Mikroplastika auf. „. Jeder weiß, dass man Wasser auf gar keinen Fall aus Plastikflaschen trinken soll. Auch weil das Leitungswasser in der BRD hochqualitativ ist. “ Weiter Spektrum „nehmen US-Bürger durchschnittlich zwischen 39 000 und 52 000 einzelne Mikroplastikteilchen über ihr Essen und ihre Getränke auf“ Hier der Quell-Artikel, link.

Sein und Schein Umweltschutz 2018

Wir haben vor einem Jahr einen umfänglichen Artikel geschrieben über Mikroplastik und den Umweltschutz, den Deutschland leistet. Wenn wir jetzt ein Jahr weiter blicken, hat sich faktisch nichts positives entwickelt. Die Industrie sucht Kosten zu vermeiden und die Bürger und Wahlentscheider merken erst langsam, dass die Politiker-Kaste aus Berlin sie schon lange verarscht. Hier unsere Zusammenfassung aus 2018, link.

Psychologie der Nachhaltigkeit

Einen ganz spannenden Beitrag zur Nachhaltigkeit hat Spektrum veröffentlicht, link.  Es wird gezeigt, dass Nachhaltigkeit nicht den primären Beutestrukturen der Maximierung des Gewinns entspricht. Gewinnmaximierung bezieht sich hier auch auf die primären Lebensziele: Sex- Fortpflanzung, Macht, Überleben- Nahrung. Nachhaltigkeit heißt, ach, dass man kurzfristige Freud-Ziele zurück stellt, weil man langfristig denkt. Das schwierige ist, das langfristige Denken zu wandeln in langfristiges Handeln, weil es zu einem Verlust von Freude führt, oder führen kann. Das man der schnelllebigen Zeit durch bewußte Wahrnehmung mehr Intensität abgewinnen kann zeigt das Rosinen-Experiment, dass im Artikel vorgestellt wird, einfach mal lesen.

Klimapaket der Bundesregierung Herbst 2019

Basierend auf einer validen Umfrage des ZDF Politbarometers hat sich das Forschungsinstitut der Frage gestellt, wie Wähler von diversen Parteien das mit viel Getöse und Pomp vorgestellte Klimapaket bewerten.  Sowohl im Mittelwert, als auch bei vielen Parteien werden die Vereinbarungen als unzureichend, nicht letztendlich durchschlagskräftig und zielführend betrachtet. Bildrechte auch hier STATISTA, link.

Nachhaltigkeit Bundesregierung

Bildrechte STATISTA, link. ( Einstiegsbild) Endgrafik, link

Weiterführung auch dieser Artikel über das Deutsche Müll-Problem, link.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter