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Weltraum Krieg

Voller Stolz berichtet das indische Militär, dass sie es geschafft haben mit einer ballistischen Rakete ihren eigenen Militär-Satelliten abzuschießen. Sie sind damit die vierte Nation die dazu in der Lage ist: USA, UDSSR, CHINA und INDIEN.  Es scheint aber Wild-West oben im All zu sein, und es gibt keine völkerrechtliche Vertragsgrundlage, mit der man dieses Husarenstück verurteilen kann.  Einzig die ESA wies auf den massiven Weltraumschrott hin, der durch die Zerstörung produziert wurde, link. Zwar sind 90 % der Splitter in der Erdatmosphäre verglüht, sagt die ESA, aber es bleiben noch 10 %, die im All herumkreisen. Das ist kein Kindergarten da oben, denn es werden Sachwerte gefährdet, beschädigt oder zerstört, sprich andere Satelliten und noch viel schlimmer, auch für menschliche Weltraum-Fahrer sind die kleinen hochgeschwindigkeits-Splitter gefährlich, weil sie schwer bis gar nicht zu orten sind und die Menschen in den ephemeren und diffizilen Weltraumanzügen unvorbereitet treffen können.  Wenn so ein Anzug undicht wird, kann man sich leicht ausmalen, was dann mit dem Menschen passiert. Auch die Weltraumstation ISS , link, wird durch solche Anarchie-Aktion ohne jegliche Not gefährdet.  Die Möglichkeit mit Raketen Satelliten abzuschießen haben die Nuklearmächte schon seit 10 Jahren.  Der Präsident der USA will auch viel Geld freigeben, um eine Weltraum-Armee aufzustellen.

Da kommt ja richtig Freude auf, wenn wir die Kriegs-Austragungsorte auch noch außerhalb unserer Welt auffächern.  Wir sollten dringend ein Weltraum-Friedens-Vertrag auf UNO-Basis schaffen.

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About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter