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zellulärere Tarnkappen -Organ-Transplantation

zelluläre Tarnkappe Organtransplantation
Written by Giovanni

wie wir dem „Vorreiter“ der Zellforschung, dem Hamburger Abendblatt vom 18.2.19 entnehmen können, hat die UKE Professorin Frau Dr.med. Sonja Schrepfer, einen großen Forschungsschritt für die Organtransplantation geschaffen, link. Der Forschungsansatz ist super luzide und zielführend.  Ein wesentlicher Hemmschuh der derzeitigen Organtransplantationen ist, dass die Immunabwehr die fremden Organe als solche innerhalb von Sekunden erkennt und die Armee der Zell-Krieger aktiviert, um den Fremdkörper zu vernichten. Das passiert idR auch sehr effektiv, ganz zum Mißfallen der Transplantationsmediziner, die mit Chemiekäulen die Immunabwehr zu unterdrücken suchen- Immunsuppression (Cyclosporin A, oder Tacrolimus )  Das ist kein intelligentes Vorgehen, weil natürlich der Körper  spiegelbildlich völlig schutzmauernlos von jedem Influenza Überfall der feindlichen Umfeld waffenlos ausgeliefert ist. Die Waffenlosigkeit führt zu schwerwiegenden Sekundär-Erkrankungen, die bei vergleichsweise harmlosen Indikationen auch zum Tod führen können.

Frau Prof.Schrepfer hat sich angeschaut, wie nach der Befruchtung Zellen den internen Krieg führen, bzw. mit welchen Mitteln sie sich vor dem Angriff von körpereigenen tarnen können.  Zitat der Medizinprofessorin:  „CD47 ist ein zentraler Widerstandsmechanismus, den die Zellen benutzen, um der Eliminierung durch Immunzellen zu entkommen“.   Wiki schreibt über CD 47: “ Die Expression von CD47 signalisiert „friss mich nicht“. Es schützt intakte Körperzellen vor dem Angriff von Makrophagen. Es wird aber auch von bösartigen Lymphom– und Leukämiezellen exprimiert und vermindert so die körpereigene Tumorabwehr.[2] .

Dann hat Prof Schrepfer weitergedacht und die Möglichkeiten der Zellmanipulation mit CRISPER / CAS zu ihrem Forschungsergebnis gefügt: „Diese Tarnkappen-Außendarstellung der Zelloberflächen  werde auf die Stammzellen übertragen, die man aus Körperzellen gewinnt und im Labor neu programmiert“

Damit eröffnen sich absolut neue Möglichkeiten der Transplantationsmedizin, weil Stammzellen tote Zellen im Körpergewebe ersetzten können. Bei einem Herzinfarkt sterben bekanntlich wg Mangelversorgung von Blut viele Herzzellen ab. Mit diesen neuen iPS Zellen- induzierte pluripotente Stammzellen, link–  könnte man einfach Zellen motivieren den Herzmuskel neu aufzubauen.  Leider noch absolutes Forschungsneuland und eine praktische Anwendung für Patienten wird im Zeithorizont von 10 Jahren gesehen, schreibt das allwissende Hamburger Abendblatt.

Bildrechte Wikipedia: Pleiotrope

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter