aa -Tagesimpulse Biologie Wortgarten

Zettabyte

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Written by Giovanni

Aufgrund der Computerisierung , Digitalisierung entstehen weltweit immer mehr Rechner-Farmen.  Immer mehr Laptops werden abverkauft. Immer höhere Speicherdichten können die Speichermodule der Computer physikalisch verkraften und damit mehr Speicherplatz anbieten. In einem SMART-Phone ist mehr Speicherplatz und Rechnerkraft, als in den Computern der 60er Jahren, die die Raumfahrer zum  Mond gebracht haben.

Wir speichern gigantische Mengen an Datenströmen. Sinnvoll und weniger wichtige, wie Musikdateien und Urlaubsbilder, Smartphone Bilder.  In Rechnerfarmen sind die Wachstumsprozesse gigantisch. Geschäftszweige in Milliardenhöhe entstehen, wie bei AMAZON, die mit dem Kerngeschäft nichts mehr zu tun haben, und schlichtweg Unternehmen Speicherplatz anbieten, link.

Am interessantesten ist das letzte Bildfenster des Charts von STATISTA, link. Es zeigt, dass unsere DNA eine gigantische Speicherkapazität hat: Soviel wie 33 Mio Menschengehirne und nur ein ganz kleines Stück DNA – 73 Gramm DNA.  Daher sind die Biologen schon seit einiger Zeit auf den Trichter gekommen, dass man doch die DNA künstlich schaffen könne, um dort technische Daten zu speichern. Reich technisch-biologisch betrachtet ist das eine hochwirksame und plausible Idee.

Wie sich solche künstlichen DNA im Naturkosmos benehmen, einfügen, zerstören, oder gar vermehren weiß man natürlich nicht.   Wir denke gerne an den Zauberlehrling, der die beschworenen Geister, die in Kraft erstarkten, nicht mehr bändigen konnte. ( Quelle Golem 22.03.2019, link) Urheber dieser Forschung ist Microsoft Research und eine US-Uni, ( Quelle Nature „DNA Data storage“, link).  Zum Glück ist das bisher nur ein Forschungsansatz, der für die industrielle Anwendung noch nicht taugt.  Der Gesetzgeber sollte ein wachsames Auge haben auf die Forschungseinrichtungen, die grenzenlos die Grenzen der Natur aufbrechen und sich am Ende des Tages wundern, dass unser Lebensraum kontaminiert wird von ihren Forschungs-Erfolgen und irgendwann sich ggf. die DNA selbstständig macht und gigantischen Schaden anrichten könnte.  Gedankenraum-Erweiterungen sind gut und ebenso wichtig sind Technikfolgenabschätzung und zwar nicht ex post, sondern apriori. Wenn das Ergebnis nicht positiv ist, sollten Forscher gebändigt werden und mit dem Gesetzbuch die Forschungszweige still gelegt werden.

Bildrecht STATISTA, link

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter