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Zukunft Fleisch

Written by Giovanni

Wohin entwickelt sich der Fleischkonsum die nächsten 10 Jahre?

Wie wird der wachsende Fleischkonsum durch die Industrie befriedigt?

Nach einer Vorhersage-Rechnung einer Unternehmensberatung aus den USA soll der Fleischkonsum sich nicht dramatisch reduzieren, aber die Produktionsweisen sollen sich dramatisch ändern. Die Belastungen durch die konventionelle Produktionsweise von Fleisch können wir unter Greta-Gesichtspunkten, link, nicht mehr kommentarlos hinnehmen, weil wir uns für eine nachhaltige Welt-Bewirtschaftung einsetzen und stark machen. Wie man sehen kann gibt es aber zwei alternativen zur konventionellen Massentierhaltung

Künstlich hergestelltes Fleisch als Substitut für echtes Fleisch

Schon jetzt sind die Labor-Forscher auf einem guten Weg, dass sie Fleisch in vitro im Labor züchten können,link. Wie man dem Chart entnehmen kann, wird dieser Anteil an der Fleischproduktion stetig steigen. Laut den Auguren soll schon ein kleiner Marktanteil 2025 im Markt nachweisbar sein und stetig wachsen.

Verzicht auf Billig-Fleisch unter inakzeptablen Produktionsbedingungen

Die derzeitige Landwirtschaftsministerin Klöckner fordert die Bevölkerung auf, weniger Fleisch zu essen und dafür aber hochwertigeres Fleisch zu kaufen und zu essen, link. Natürlich weiß jeder, dass die Landwirtschaftsministerin die Interessen der Agrar-Industrie und Großbauern vertritt.  Für die Bauern ist es ok, wenn sie weniger output erzeugen, wegen der pc-Produktionsbedingungen, aber sie gleichen Umsätze einfahren können. Vielleicht könnte die Bundesregierung solche Produktionsformen unterstützen durch eine gezielte Steuerpolitik? Klöckner weiß in einem Interview in der FAZ darauf hin, dass die Verbraucher eine gigantische Doppelmoral an den Tag legen. Die Moral-Spaltung besteht in dem ungebrochen Konsum von Billig-Massen-Fleisch und dem Bekenntnis, dass man mehr für die Umwelt tun wolle und Tiere doch schützenswert seien, link. Eine authentische Haltung sollte man auch im echten Leben und Handeln in die Welt bringen.

Rein physiologisch betrachtet brauchen wir Menschen keinesfalls frisches Fleisch jeden Tag. Die Urzeitmenschen haben nicht jeden Tag Jagdglück gehabt und sich dann hilfsweise von Früchten der Natur ernährt.  Das hat zu keinen nachhaltigen Unterernährungen geführt. In den sehr armen Ländern der Welt ernähren sich die Menschen oftmals hauptsächlich von Hülsenfrüchten und Gemüse und Fleisch gibt es nur einmal die Woche, so berichtet das immer wieder der Weltspiegler der ARD.

Auch soll die Fleischersatzprodukte aus pflanzlichen Grundbestandteilen deutlichst Marktanteile erkämpfen. Stichwort beyond meat, link.

Die Statistik ist in zwei Dimensionen zu kurz gedacht:

1. Die „Veganer Bewegung“ könnte deutlich an Kraft gewinnen

und sich als in den Industrienationen als Gesellschaftstrend etablieren. In meinem Freundeskreis gibt es immer mehr Veganer.

2. Substitut Fleisch durch Fisch

Auch wenn Fische letztendlich auch tierisches Fleisch sind, so könnten größere Teile der Gesellschaft sich auf den Konsum von Fisch verlegen. Fische, die die Naturmeere bevölkern, sind bei weitem besser und klimaneutraler, als die Massentierhaltung von Schweinen und Rindern an Land. ( Mir ist schon klar, dass es auch für hochwertige Fische große Anzuchtbecken in der Welt gibt)

Warum ist Fleisch gut für die Ernährung?

Zitat Lebensmittellexikon, link.:

„Fleisch hat einen hohen Eiweißanteil. Mageres Muskelfleisch vom Rind (ohne sichtbares Fett) enthält 21 % Eiweiß, 1,7 bis 2 % Fett und etwa 75 % Wasser. Die Aminosäuren im Eiweiß haben  eine hohe biologische Wertigkeit.Fleisch viele Vitamine des Vitamin-B-Komplexes, Vitamin A und Vitamin D sowie die Mineralien Kalium, Natrium und Eisen.

Brauchen wir Fleisch für unsere Ernährung notwendig?

Selbstverständlich kann man Fleisch super leicht ersetzen durch andere Früchte der Natur, die die o.g. Stoffe bestens ersetzen.  Die Veganer-Ernährung gibt es schon viele Jahrzehnte, bis Jahrhunderte und wenn man ein wenig auf die Ernährung achtet, kann man ein glückliches und vollversorgtes Leben führen auch ganz ohne weiteres Fleisch zu kaufen und zu essen.

Bildrechte STATISTA, link. FAZ, Twitter BML Klöckner

Fleisch Entwicklung

Aktuelle Entwicklung Fleischkonsum in 2020

Dankenswerter Weise hat STATISTA auch den Fleischkonsum in 2020 nach verbrauchten Fleischsorten aufgeschlüsselt. Der Durchschnittsverbrauch ist um 5 Kilogramm je Deutschem gefallen im Zeitraum von 10 Jahren. Insbesondere ist der Anteil von Schweinefleisch zurückgegangen zugunsten von Geflügelfleisch und Rindsfleisch.

Quelle und Bildrechte STATISTA, link.

Fleischverzehr in Deutschland von 2010 vs 2020

Werbekampagne Fleisch Bundeslandwirtschaftsministerium Frühjahr 2021

Wie der Kommentar im Tagesspiegel schreibt sind große Werbefeldzüge seitens des Bundeslandwirtschaftsministeriums bzgl. der Werthaltigkeit von Lebensmittelproduktionen unnötig, link, denn der Verbraucher kann selbst entscheiden was er isst und tatsächlich wurde in 2020 tatsächlich 1 Kilogramm Schwein pro Kopf weniger verbracht. Es fragt sich woran das liegen könnte. Vielleicht auch daran, dass die Kantinen diese günstige Fleischquelle gerne nutzen und nicht etwa das teure Rindfleisch einkaufen. Der Kommentator setzt auf die Selbstverantwortung der Konsumenten.

Der Chef des Bundesumweltamtes fordert auf eine Halbierung des Fleischkonsums. Eine sportliche Aufgabe.

Werbung der Bundesregierung Fleisch und Nahrungsmittel-Wertigkeit

Die Fleischproduktion in künstlichen Bioreaktoren

Die Fleischproduktion kann wohl zeitnah in Teilen in künstlichen Bioreaktoren durchgeführt werden, hier weiterlesen.

Wie kann die Landwirtschaft nachhaltig werden?

Man kann verschiedenste Produkte aus der Landwirtschaft, wie Milch und Käse inzwischen in Bioreaktoren brauen, hier weiterlesen.

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter