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Zukunft Plattenmarkt

Zukunft Musikplatten
Written by Giovanni

in einem sehr hübschspannenden Interview hat die Geigerin Julia Fischer sich ausgelassen über die major labels und deren Programmpolitik.  Da sie das sehr annervt hat sich einen eigenen streaming-Dienst gegründet.  5  Euro im Monat kostet der – überschaubar. Fischer sagt, dass im Zuge der „digitalen Revolution“ sich das Geschäftsmodell CD und Platte überholt hätte. Hier die Quelle NZZ, link.  Zitat Julia Fischer:

Ich hab seit 10 Jahren keine CD mehr gekauft

Ich persönlich bin mir da nicht ganz sicher, ob Fischer da recht hat. Weil die DAtendichte auf einer Vinyl-Platte, einer CD oder einer DVD 1000 mal höher ist, als auf einer Videodatei, die ik mir aus dem Netz runterlade. Wir highend Fans werden weiter nicht auf die digitale Sch… setzen sondern auf materialisierte Tonträger. Spannender Weise leben doch die echten Vinyl-Plattenwerke gerade wieder auf, nachdem sie schon gänzlich totgeschrieben worden sind von den fortschrittsgläubigen Journalistos.  Totgesagte leben eben doch länger.

Ob das für die POP Massenmusik anders aussieht, kann ich nicht beurteilen, weil dort kommt es es auf feine Nuancierungen nicht an.

Bildrechte pixabay CC kellepics

About the author

Giovanni

Giovanni ist studierter Jurist und Philosoph als Marketingleiter bei einem Mittelständler unterwegs, Geschäftsführer einer Agentur, ehrenamtlicher Sterbebegleiter, zertifizierter Trauerbegleiter, Beirat ITA Institut für Trauerarbeit, Mitgliedschaften: Marketing Club Hamburg, Büchergilde Hamburg, Förderverein Palliativstation UKE, ITA, Kaifu Lodge, Kaifu-Ritter